Hanföl Wirkung: Was Hanföl im Körper unterstützt & wie du es richtig verwendest - Salzburger Ölmühle e.U.

Hanföl Wirkung: Was Hanföl im Körper unterstützt & wie du es richtig verwendest

20. Januar 2026Thomas Wallner
Inhaltsverzeichnis

Hanföl gehört zu den unterschätzten Schätzen der kalten Küche: angenehm nussig, wunderbar grün-gold und im Fettsäureprofil außergewöhnlich ausgewogen. Kein Wunder, dass das Thema „Hanföl Wirkung“ immer häufiger gesucht wird, denn viele möchten ein Öl, das nicht nur gut schmeckt, sondern den Alltag auch ernährungsphysiologisch sinnvoll ergänzt.

In diesem Beitrag erfährst du, was Hanföl wirklich ist (und was nicht), welche Inhaltsstoffe den Unterschied machen, wie du Hanföl richtig verwendest – und worauf du bei Qualität und Lagerung achten solltest.

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Was ist Hanföl?

Hanföl (Hanf-Speiseöl) wird aus den Samen der Hanfpflanze (Cannabis sativa) gewonnen – meist durch schonende, mechanische Pressung. Wichtig: Speise-Hanföl ist nicht dasselbe wie CBD-Öl. CBD-Öl wird aus Blättern/Blüten extrahiert und anders eingesetzt. Hanföl ist dagegen ein klassisches Lebensmittel – wie Leinöl oder Walnussöl – nur mit einem sehr besonderen Fettsäureprofil.

Merksatz: Hanföl = Öl aus Hanfsamen (Küche & Ernährung). CBD-Öl = Extrakt aus Blüten/Blättern (separates Produkt).

Nährstoffe: Warum Hanföl so besonders ist

Die „Magie“ von Hanföl liegt nicht in einem einzelnen Superstoff, sondern in der Kombination aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren und begleitenden Pflanzenstoffen:

1) Ausgewogenes Omega-6:Omega-3-Verhältnis

Hanföl enthält viel Linolsäure (Omega-6) und spürbar Alpha-Linolensäure (Omega-3 / ALA). Häufig wird ein Verhältnis um 3:1 genannt – also deutlich ausgewogener als bei vielen typischen „Omega-6-lastigen“ Speiseölen. Genau das macht Hanföl zu einem starken Alltags-Öl für kalte Speisen.

2) Gamma-Linolensäure (GLA) als Besonderheit

Im Vergleich zu vielen gängigen Speiseölen kann Hanföl auch kleinere Mengen Gamma-Linolensäure (GLA) enthalten. GLA ist eine spezielle Omega-6-Fettsäure, die oft eher aus Nahrungsergänzungen bekannt ist. In Hanföl kommt sie natürlicherweise vor – ein spannender Bonus, der Hanföl im Profil von z. B. Sonnenblumen- oder Rapsöl unterscheidet.

3) Vitamin E & natürliche Begleitstoffe

Kaltgepresstes Hanföl liefert außerdem Vitamin-E-Verbindungen (Tocopherole) sowie weitere natürliche Begleitstoffe, die mit dem typisch grünen Ton (z. B. Chlorophyll-Anteile) einhergehen. Diese Naturstoffe sind mit ein Grund, warum kaltgepresste Öle geschmacklich „leben“ – und warum sie empfindlicher auf Licht und Wärme reagieren.

Hanföl Wirkung: Was kann es im Alltag unterstützen?

Bei der Hanföl Wirkung ist wichtig, realistisch zu bleiben: Hanföl ist ein Lebensmittel – kein Medikament. Trotzdem kann es eine bewusste Ernährung sinnvoll ergänzen, weil es Nährstoffe liefert, die in der modernen Küche oft aus dem Gleichgewicht geraten.

1) Beitrag zu einer besseren Fettsäure-Balance

Viele Menschen nehmen über Fertigprodukte und Snacks reichlich Omega-6-Fettsäuren auf, während Omega-3 oft zu kurz kommt. Hanföl ist hier ein angenehmer Mittelweg: Es ist nicht „nur Omega-3“, aber deutlich ausgewogener als viele Standardöle – ideal, wenn du ein tägliches Basisöl für Salate, Bowls oder kalte Gerichte suchst.

2) ALA (Omega-3) & Cholesterin – was ist offiziell erlaubt?

Für Alpha-Linolensäure (ALA) gibt es in der EU eine zugelassene Health-Claim-Aussage: ALA trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei – bei einer täglichen Aufnahme in definierter Menge. Das bedeutet nicht, dass Hanföl „Cholesterin senkt“, aber es erklärt, warum ALA ernährungsphysiologisch so relevant ist.

3) Haut & Wohlbefinden – warum viele Hanföl „von innen“ mögen

Fette sind nicht nur Kalorien – sie sind Baustoffe. Hochwertige Fettsäuren sind Teil von Zellmembranen und spielen in vielen Stoffwechselwegen eine Rolle. Viele nutzen Hanföl deshalb als „sanftes tägliches Öl“: 1–2 Esslöffel über Salat, Gemüse oder im Dressing – nicht als Kur, sondern als unkomplizierte Routine.

Wichtig: Wenn du krankheitsbezogene Fragen (z. B. Entzündungen, Hauterkrankungen, Medikamente) hast, sprich bitte mit Arzt/Ärztin oder Ernährungsberatung. Hanföl ist ein Lebensmittel und ersetzt keine Therapie.

Anwendung: So nutzt du Hanföl richtig

Damit du die Vorteile von Hanföl wirklich nutzt, kommt es auf die richtige Anwendung an – denn mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind empfindlich.

Hanföl in der Küche

  • Immer kalt verwenden: als Dressing, Finish über Gemüse, Bowls, Kartoffeln, Hummus.

  • Super Kombi: Zitrone/Apfelessig + Senf + Honig + Hanföl → schnellstes Balance-Dressing.

  • Geschmack: mild-nussig, leicht „grün“ – passt toll zu Rohkost, Getreide-Bowls, Feta, Kräutern.

Dosierung alltagstauglich: Viele starten mit 1 EL pro Tag (z. B. im Salat) und steigern bei Bedarf auf 1–2 EL – je nachdem, wie oft du Öl generell verwendest.

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Qualität & Lagerung: Darauf solltest du achten

Weil Hanföl so reich an ungesättigten Fettsäuren ist, kann es schneller oxidieren als hitzestabile Öle. Qualität erkennst du vor allem an Frische, Pressung und Lagerung.

Checkliste: So erkennst du gutes Hanföl

  • Kaltgepresst (mechanisch, ohne Raffination) – für Geschmack & Naturstoffe.

  • Dunkle Flasche (Lichtschutz) und gut verschlossen.

  • Geruch & Geschmack: nussig-grün, frisch – nicht „alt“, nicht bitter-ranzig.

  • Nach dem Öffnen: kühl und dunkel lagern, am besten zügig verbrauchen.

Pro-Tipp: Hanföl ist ein Finish-Öl. Wenn du Wärme brauchst (z. B. Pfanne), brate mit einem hitzestabilen Öl – und gib Hanföl erst am Ende über das fertige Gericht.

Sicherheit & Mythen: Macht Hanföl high?

Kurz: Nein. Hanfsamen enthalten natürlicherweise keine relevanten Mengen an THC/CBD. Spuren können theoretisch durch Kontakt mit Pflanzenteilen bei Ernte/Verarbeitung entstehen – seriöse Hersteller und Kontrollen halten diese Werte jedoch sehr niedrig. In der EU gibt es dafür sogar festgelegte Höchstwerte für THC in Hanfsamenprodukten (u. a. auch für Hanföl).

Fazit: Hanföl als tägliches Balance-Öl

Die Hanföl Wirkung ist vor allem eine Sache der Routine: Als kaltgepresstes, mild-nussiges Öl bringt Hanföl Geschmack in die Küche – und liefert gleichzeitig ein bemerkenswert ausgewogenes Fettsäureprofil. Wer ein Alltagsöl sucht, das nicht nur „neutral“ ist, sondern ernährungsphysiologisch Sinn macht, liegt mit Hanföl sehr oft richtig.

Nutze es kalt, lagere es gut – und mach es dir einfach: Ein gutes Dressing am Tag ist manchmal schon der größte Hebel.

FAQ: Häufige Fragen zur Hanföl Wirkung

Was ist die Hanföl Wirkung im Körper?

Hanföl liefert vor allem essenzielle Fettsäuren (Omega-6 und Omega-3/ALA) in einem sehr ausgewogenen Verhältnis. Es ist ein Lebensmittel, das eine bewusste Ernährung unterstützen kann – besonders als tägliches Öl für kalte Speisen.

Wie viel Hanföl pro Tag ist sinnvoll?

Alltagstauglich sind meist 1 Esslöffel pro Tag (z. B. im Salat). Wer viel kocht und Öle generell verwendet, nimmt oft 1–2 EL. Entscheidend ist die Regelmäßigkeit – nicht eine „Kur“.

Darf man Hanföl erhitzen?

Für die beste Qualität: lieber nicht. Hanföl ist reich an empfindlichen Fettsäuren und eignet sich ideal als Finish-Öl (kalt über fertige Speisen). Für Pfanne/Ofen nimm ein hitzestabileres Öl und gib Hanföl danach darüber.

Macht Hanföl high oder ist THC enthalten?

Nein. Hanfsamen enthalten keine relevanten THC/CBD-Mengen. Spuren können durch Verarbeitung entstehen, sind bei seriöser Herstellung aber sehr niedrig. In der EU gelten außerdem Höchstwerte für THC in Hanfsamenprodukten.

Wie lagere ich Hanföl richtig?

Am besten kühl, dunkel und gut verschlossen. Nach dem Öffnen zügig aufbrauchen und Licht/Wärme vermeiden – so bleibt das Öl länger frisch und aromatisch.

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